
Wann zahlt die Krankenversicherung für die Abnehmspritze?
Autor:
Jürgen Wahl
Veröffentlich am:
16. Oktober 2025
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Inzwischen gilt Adipositas nicht mehr nur als Lebensstilproblem, sondern als chronische und behandlungsbedürftige Stoffwechselkrankheit. Und die Erfolgsaussichten einer solchen Behandlung sind inzwischen besser denn je.
Denn es gibt wirksame Medikamente, um Adipositas zu reduzieren: Sogenannte GLP-1-Medikamente mit Wirkstoffen wie Semaglutid, Liraglutid oder Tirzepatid wirken über das Hormon GLP-1 (Glucagon-like Peptid-1), das natürlicherweise im Darm produziert wird und eine wichtige Rolle in der Blutzuckerregulation und Appetitsteuerung spielt. Die Präparate regen die Insulinausschüttung an, hemmen die Freisetzung des Hormons Glukagon und lassen den Blutzuckerspiegel dadurch langsamer sinken. Dieser Prozess verlangsamt die Magenentleerung bei den Patienten und beeinflusst das Sättigungsgefühl. Nutzer haben keinen Hunger mehr – und verlieren an Gewicht.
Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Fett-weg-Spritze
Zu den öffentlich bekanntesten Produkten dieser Gruppe gehören Medikamente wie Ozempic, Wegovy oder Mounjaro, die sich die Patienten per Injektion verabreichen können. Streit gibt es aber immer wieder um die Frage, wer die Kosten für die sogenannten Abnehmspritzen übernehmen muss.













